Schlossgarten Neustrelitz

Impression im Schlossgarten Neustrelitz. Foto: Friederike Drinkuth
Impression im Schlossgarten Neustrelitz. Foto: Friederike Drinkuth
Der Neustrelitzer Schlossgarten wurde zwischen 1726 und 1731 von Christoph Julius Löwe aus Braunschweig angelegt.
Herzog Adolf Friedrich IV., der von 1752 – 1794 regierte, ließ den im Zeitgeschmack des Barock konzipierten Garten unter dem Eindruck einer Reise nach Versailles völlig neu gestalten. Im Auftrag Großherzogs Georg und unter Einbeziehung Peter Joseph Lennés wurde er 1842/43 – besonders in seinem westlichen Teil – im Sinn eines englischen Landschaftsparks umgestaltet. Diese Gartenanlage blieb im wesentlichen bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges erhalten. Noch heute ist er mit seinen Skulpturen, Brunnen, Säulen und wertvollen alten Bäumen eindrucksvoller Mittelpunkt des einstigen Schlossareals zwischen der Schlosskirche, der klassizistischen Orangerie, dem Marstall und dem Ufer des Zierker Sees. Auf der Mittelachse des Gartens befinden sich zwei Marmorspringbrunnen, die zusammen mit dem Kinderbrunnen an der Orangerie Geschenke König Friedrich Wilhelm IV. sind. Eine weitere Besonderheit ist die Götterallee mit Skulpturen antiker Gottheiten und allegorischen Figuren und der Hebetempel. Im westlichen Teil des Gartens befindet sich die 1892 errichtete Gedächtnishalle für die preußische Königin Luise, geborene Prinzessin zu Mecklenburg-Strelitz und Schwester von Großherzog Georg, mit einer Kopie der zweiten Grabstatue von Christian Daniel Rauch.