Kavalierhaus Mirow

Blick auf das Kavalierhaus

Ein mächtiger Versorgungsbau

Das Kavalierhaus gegenüber dem Schloss wurde von 1756 bis 1758 als zweigeschossiger massiver Putzbau unter einem steilen Mansarddach errichtet. Das Gebäude weist einen breiten Mittelflügel auf und einen dem Schloss zugewandten Mittelrisalit, der mit einem Dreiecksgiebel abschließt. Die Fassade ist ähnlich der des Schlosses durch rustizierte Lisenen und Putzspiegel gegliedert. Insgesamt wurde die Architektur des Kavalierhauses der des Schlosses angeglichen, um der Anlage den Charakter eines zusammengehörenden Ensembles zu verleihen.
Das Kavalierhaus wurde als Küchen- und Dienstgebäude errichtet. So wurden alle bewirtschaftenden Tätigkeiten in diesen Bau verlagert. Seine Größe, die der des Schlosses nahe kommt, sagt neben der kostbaren Innenausstattung im Schloss viel darüber aus, welch hohen Anspruch, die letzte Bauherrin von Mirow, die Herzoginwitwe Elisabeth Albertine von Mecklenburg-Strelitz, an ihre künftige Hofhaltung stellte.
Schloss Mirow, Saal im Kavaliershaus © 2008 Staatliche Schlösser und Gärten Mecklenburg-VorpommernGalerie Dort wo man heute in die hohe Halle des Kavalierhauses tritt, befand sich einst die riesige, zweigeschossige Küche. Heute noch sichtbar sind die beiden großen Nischen links und rechts an den Längswänden der Halle, in denen sich einst die Herdanlagen der Küche befunden haben. 
Heute befinden sich im sogenannten "3 Königinnen Palais" eine Ausstellung, ein Café mit Außenterrasse zum See und eine Information zu den touristischen Angeboten der Kleinseenplatte (geöffnet täglich 10-18 Uhr).