
Foto: Rainer Cordes

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Die vielfältigen Stilzitate, Spolien, Nachbildungen und der reiche Terrakottaschmuck verweisen auf den vom Bauherrn gewünschten Johann-Albrecht-Stil des 16. Jahrhunderts, wie er sich damals an dem Schloss Schwerin und dem Fürstenhof in Wismar fand. Die Anknüpfung an den Stil der Zeit seines Namensvetters und Ahnen, des Herzogs Johann Albrecht I von Mecklenburg (1525 bis 1576) geschah bewusst. Nach Auffassung der damaligen Zeit handelte es sich um einen der bedeutendsten Fürsten von Mecklenburg, der sich gegen Kaiser Karl V. (1500-1558) für die Einführung der Reformation in Mecklenburg eingesetzt hatte.
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Besonders imposant sind die zweigeschossige neobarocke Eingangshalle und die in der Formensprache des Rokoko gestaltete Bibliothek als Nachbau der erzbischöflichen Bibliothek in Straßburg. Das Interesse des nicht regierenden Herzogs an fremden Kulturen - er war u. a. seit 1895 Präsident der deutschen Kolonialgesellschaft - widerspiegeln das indianische und das japanische Zimmer sowie die Verwendung afrikanischer Hölzer in der Eingangshalle und ehemals zahlreiche Einrichtungsgegenstände, die er anlässlich seiner zahlreichen Reisen gesammelt hatte.
Lageplan und Anfahrt zum Schloss [weiter ...]