Schlosspark Wiligrad

Im Schlosspark Wiligrad
Das Schlossensemble Wiligrad ist eingebettet in einen Landschaftsgarten, der etwa zeitgleich mit dem Schloss angelegt wurde. Der angrenzende Buchenwald ist mit zahlreichen exotischen Gehölzen durchmischt. So finden sich hier Scheinzypressen, Douglasien, Rhododendrenbüsche, zwei Pyramideneichen, ein Ginkgobaum, ahornblättrige Platanen, griechische Tannen und verschiedene Eiben. Darüber hinaus kann man im Wiligrader Schlossgarten auf ausgedehnten Spaziergängen Kleinarchitekturen und Skulpturen entdecken.
Zentraler Punkt im schlossnahen Bereich vor der Südterrasse des Schlosses ist das Wasserbecken mit romanischem Taufstein, welcher in den Sommermonaten als Springbrunnen betrieben wird. Unterhalb des Schlosses, am östlichen Steilhang zum See führt ein Weg direkt zur Elisabethquelle. In Anlehnung an die Schlossarchitektur wurde diese Quelle in Stein mit Terrakotten und Sandsteinbänken eingefasst. Der Platz vor der Quelle bietet eine weite Aussicht über den Schweriner Außensee.
Unterhalb der Elisabethquelle befindet sich ein historisches Gebäude im neogotischen Stil - das Pumpenhaus. Von hier aus wurde Seewasser hoch zum Schloss befördert, um die Sprinkleranlage zu speisen und den Schlossgarten und die Gärtnerei zu bewässern. Das Pumpenhaus und der dazugehörige Brunnen wurden 2001 denkmalgerecht saniert.

Folgt man dem Weg weiter, führt die sogenannte Kaisertreppe wieder hinauf zum Schloss. Überlieferungen zu Folge verdankt die Ende des 19. Jahrhunderts angelegte Treppe ihren Namen einem Besuch des Kaisers im Jahre 1903 auf Schloss Wiligrad.