Zu diesem Zeitpunkt ahnt niemand, dass es ihre letzte Reise sein wird. Die Ausstellung „Luise. Der Tod der Königin“ präsentiert die letzten Tage der vom Volk geliebten Monarchin. Den Weg von der glücklichen Reisegesellschaft hin zur trauernden Familie zeichnet die Schau Schritt für Schritt nach.
Ein vertrauter Kreis ist um die Königin versammelt. Luises Familie, enge Freunde sowie die behandelnden Ärzte zeichnen mit ihren eigenen Worten ein einfühlsames, authentisches Bild von ihren letzten Lebenstagen in Hohenzieritz. Die Ausstellung rückt mit den Schilderungen über Luises plötzlichen Krankheitsausbruch, den Diagnosen und den damals üblichen Behandlungsmethoden einen neuen Aspekt aus dem Leben der populären Königin in den Mittelpunkt.
Der Mythos um das gebrochene Herz, das nur für Preußen geschlagen habe, manifestiert sich schon bald nach dem Ableben der jungen Monarchin. Den tatsächlichen medizinischen Indizien, die diesen Mythos nähren, geht die Ausstellung auf den Grund. Mit Hilfe von teilweise noch nie zuvor veröffentlichten Dokumenten und verschiedenen Behandlungsinstrumenten wird Luises Krankheit anschaulich dargestellt. Wie verlaufen die medizinischen Behandlungen einer kranken Königin um 1810? Welche Diagnosen und Befunde ergeben die Untersuchungen? Wozu dienen Blutegel und was hat es mit den rätselhaften Herzpolypen auf sich? Antworten auf diese und andere spannende Fragen findet der Besucher in der Ausstellung.
Luises Tod trifft Preußen und seine Untertanen völlig unerwartet. Der Schock stürzt das Land in tiefe Trauer. Es entwickelt sich ein umfangreicher Totenkult, der vom Königshaus genährt und von den breiten Massen dankbar angenommen wird. Das Schloss Hohenzieritz hat dabei eine Sonderstellung. Es wird über die Jahre zu einem privaten Gedenk- und Wallfahrtsort für die Familie der Verstorbenen.
Ein vertrauter Kreis ist um die Königin versammelt. Luises Familie, enge Freunde sowie die behandelnden Ärzte zeichnen mit ihren eigenen Worten ein einfühlsames, authentisches Bild von ihren letzten Lebenstagen in Hohenzieritz. Die Ausstellung rückt mit den Schilderungen über Luises plötzlichen Krankheitsausbruch, den Diagnosen und den damals üblichen Behandlungsmethoden einen neuen Aspekt aus dem Leben der populären Königin in den Mittelpunkt.
Der Mythos um das gebrochene Herz, das nur für Preußen geschlagen habe, manifestiert sich schon bald nach dem Ableben der jungen Monarchin. Den tatsächlichen medizinischen Indizien, die diesen Mythos nähren, geht die Ausstellung auf den Grund. Mit Hilfe von teilweise noch nie zuvor veröffentlichten Dokumenten und verschiedenen Behandlungsinstrumenten wird Luises Krankheit anschaulich dargestellt. Wie verlaufen die medizinischen Behandlungen einer kranken Königin um 1810? Welche Diagnosen und Befunde ergeben die Untersuchungen? Wozu dienen Blutegel und was hat es mit den rätselhaften Herzpolypen auf sich? Antworten auf diese und andere spannende Fragen findet der Besucher in der Ausstellung.
Luises Tod trifft Preußen und seine Untertanen völlig unerwartet. Der Schock stürzt das Land in tiefe Trauer. Es entwickelt sich ein umfangreicher Totenkult, der vom Königshaus genährt und von den breiten Massen dankbar angenommen wird. Das Schloss Hohenzieritz hat dabei eine Sonderstellung. Es wird über die Jahre zu einem privaten Gedenk- und Wallfahrtsort für die Familie der Verstorbenen.
Ein Highlight der Ausstellung sind die eigens zur Schau restaurierten Paneele aus dem Gartensaal des Schlosses, die fast ein Jahrhundert lang als Gästebuch dienen. Es ist ein eindrucksvolles Exponat aus dem die europäische Geschichte atmet. Anrührend sind ebenfalls noch niemals zuvor gezeigte Votivbriefchen, die gepresste Blätter und Blumen enthalten. Die kleinen Erinnerungsstücke wurden Jahrzehnte lang von engsten Verwandten und Freunden gesammelt und zu Luises Geburts- und Sterbetag nach Hohenzieritz gesandt.
Die Hohenzieritzer Sonderausstellung konzentriert sich auf die Ereignisse am historischen Ort und bildet damit einen wichtigen Baustein in der deutschen Ausstellungslandschaft zum Luisenjahr 2010. Sie befindet sich im Kastellanhaus direkt neben dem Schloss Hohenzieritz.
Es erscheint eine begleitende Broschüre. Die Ausstellung ist eine Veranstaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten im BBL Mecklenburg-Vorpommern
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Die Hohenzieritzer Sonderausstellung konzentriert sich auf die Ereignisse am historischen Ort und bildet damit einen wichtigen Baustein in der deutschen Ausstellungslandschaft zum Luisenjahr 2010. Sie befindet sich im Kastellanhaus direkt neben dem Schloss Hohenzieritz.
Es erscheint eine begleitende Broschüre. Die Ausstellung ist eine Veranstaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten im BBL Mecklenburg-Vorpommern
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